Geschichte des UJZ Mühlviertel

Überblick auf der Zeittafel

  • 1968 - Judostart in Neufelden durch Karl Loizenbauer
  • 1973 - Judostart in Niederwaldkirchen
  • 1978 - Gründung des Union Judo-Zentrums Mühlviertel mit den Sektionen Ulrichsberg, Aigen, Sarleinsbach, Neufelden, St. Martin, Waldmark und Niederwaldkirchen.
  • 1980 - Unterstützung durch Raiffeisen und Umbenennung in Union Judo Zentrum (UJZ) RAIFFEISEN Mühlviertel
  • 1980-2001 - Erweiterung auf 15 Sektionen: Ulrichsberg, Helfenberg, St. Veit i.M., Aigen, St. Stefan (Waldmark), Hellmonsödt, Sarleinsbach, Neufelden, Auhof-Urfahr, Rohrbach, St. Martin i.M., Altenberg, Niederwaldkirchen, Lembach (seit 1998), Altenfelden (seit 1998)
  • 2001-2009 - Anwachsen auf insgesamt 22 Sektionen: Unter anderem durch die Aufnahme der Judofreunde Rodltal (Sektionen: Gramastetten, Ottensheim, Geng, Lichtenberg) in das UJZ

Der Ursprung

Mann der ersten Stunde: Karl Loizenbauer

Bereits 1968 begann im kleinen Ort St. Ulrich im Mühlkreis der Judofanatiker Karl Loizenbauer (1941-2014) mit etwa 20 Judointeressierten mit 2 Mattenteilen mit einem Judotraining. Nach mehreren abenteuerlichen Stationen (Gasthaus, Bauernstube, Tenne, Säulenhalle eines Hotels) landeten die Judokas Ende 1968 in Neufelden im Turnsaal der neueröffneten Hauptschule. 1973 wurde in Niederwaldkirchen ebenfalls eine Sektion Judo gegründet. Trainer waren neben Karl Loizenbauer die in Neufelden aktiven Judoka Johann Niederhuber und Josef Kitzmüller.

 

Bereits 1976 stieg Union Neufelden in die Staatsliga-B auf, Niederwaldkirchen stieg alljährlich eine Klasse höher und schaffte 1977 den Sprung in die Landesliga A. Die Idee einer Vereinigung mit dem Ziel Staatsliga A reifte und im Jänner 1978 wurde das Union-Judo-Zentrum Mühlviertel aus der Taufe gehoben. Neben Neufelden und Niederwaldkirchen schlossen sich Sarleinsbach, Ulrichsberg, Aigen und Waldmark dem Zentrum an.

 

Beginn eines unvergleichlichen Erfolgslaufes

Bereits im Gründungsjahr 1978 gelang der Aufstieg der A-Mannschaft in die Staatsliga-A und der Aufstieg der B-Mannschaft in die Staatsliga-B. In der ersten Saison in Österreichs höchster Liga erreichten wir den 4. Platz. Nach Platz 3 im Jahr 1980 gelang 1981 der vielbejubelte erste Mannschafts-Staatsmeistertitel.

 

Dem folgten die Titelgewinne 1983, 1985, 1986, 1987, 1989, 1990, 1992, 1994 1998 und schließlich 2003 bereits der 11. Titel. Dazwischen gab es zweite (1984, 1988, 1991, 1993, 1995, 1996, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2013) und dritte Plätze (1980, 1982, 1997, 2005, 2012). Nur dreimal (1979: 4.Platz, 2004: 7.Platz, 2014: 5.Platz) waren wir nicht in den Medaillenrängen.

Zusammenfassung:
UJZ Raiffeisen Mühlviertel erreichte in insgesamt 33 Staats- bzw. Bundesliga-Saisonen 11 x den Meistertitel, 13 x den 2. Platz, 6 x den 3. Platz und je einmal den 4., 5. und 7.Platz.

Nach dem elften Titelgewinn folgte eine ganze Reihe an zweiten Plätzen

Ausstieg und Wiederkehr

1998 stieg UJZ Raiffeisen Mühlviertel als regierender Meister aus der Staatsliga aus, um den vorhandenen jungen Talenten Zeit zu geben, die für die oberste Liga notwendige Reife zu erlangen. 2002 kehrte UJZM in die inzwischen „Bundesliga“ genannte höchste Klasse zurück, erreichte auf Anhieb wieder Platz 3 und setzte mit dem Titel Nr. 11 im Jubiläumsjahr 2003 den nächsten Höhepunkt einer faszinierenden Erfolgsstory.  

 

Erwähnenswert ist auch noch, dass UJZ Raiffeisen Mühlviertel in den Jahren 1983, 1984, 1985 und 1987 sogar mit zwei Teams in der Staatsliga vertreten war und diese Möglichkeit dann durch eine Statutenänderung abgeschafft wurde.  

 

Zusammenfassung

UJZ Raiffeisen Mühlviertel erreichte in insgesamt 30 Staats- bzw. Bundesliga-Saisonen 11 x den Mannschafts-Staatsmeistertitel, 12 x Platz zwei und 5 x Platz drei und den 4. Platz im ersten Jahr.  

 

Europacup

UJZM war 1982, 1984 und von 1986 bis 1997 alljährlich auch im Judo-Europacup vertreten, stieß dabei zweimal (1991, 1996) bis ins Viertelfinale vor.  

Hans Makula
Josef Reiter

Trainer immer aus den eigenen Reihen

Der Begünder des Mühlviertler Judowunders Karl Loizenbauer leitete das Training bis 1984, es folgten mit Hans Makula und Josef Reiter bekannte Judoka aus den eigenen Reihen.

 

Auch alle weiteren (manchmal mehr als 20 gleichzeitig tätigen) Trainer entstammen ausschließlich den eigenen Reihen.

  • Sektion
  • Sektion mit Schulunterricht
  • Leistungszentrum

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