11. Oct

Die erste Hürde ist die höchste

Die Damen-Bundesliga startet am Samstag in ihre zweite Saison. UJZ muss zum Auftakt (19:30 Uhr) zu Neuling Wimpassing, der es in sich hat.

Obwohl neu in der Liga verfügt Wimpassing nicht nur über einen recht schlagkräftigen Kader, sondern auch über einen mit Meister-Erfahrung. Mit Lisa Grabner, Marlene Hunger sowie Michaela und Daniela Polleres standen nicht weniger als vier Wimpassingerinnen in der Vorsaison im Kader von Shiaido Wiener Neudorf, das sich beim Final Four in Niederwaldkirchen zum ersten Meister krönte.

 

Mit Ex-Weltklassekämpferin Tina Zeltner, die im UJZ-Training Woche für Woche beweist, dass sie es nicht verlernt hat, Ex-48-Kilo-Staatsmeisterin Kathi Taferner sowie der Grazerin Sarah Mairhofer ergibt das einen Kader, der das Zeug für den Titel hat.

 

Die UJZ'lerinnen, die erneut ohne Gastkämpferin in die Saison starten, sind gewarnt. "der schwierigste Gegner wartet für uns gleich zu Beginn", weiß Teamführerin Sarah Jonas, die personell aus dem Vollen schöpfen kann.

 

Aus zwei mach eins

 

Aufgrund des Abzugs der Wimpassingerinnen aus dem Shiaido-Kader sind Kräfteverschiebungen innerhalb der Liga zu erwarten. "Dennoch glaube ich, dass Shiaido nach wie vor recht gut aufgestellt ist", verweist Silvia Ehrengruber, welche die Liga-Agenda im ÖJV vorantreibt, auf die drei Nationalteamkämpferinnen Mara Tabea Kraft, Anna Dengg und Susi Lechner, die das Gerüst der Wiener Neudorferinnen bilden.


Dass trotz des Wimpassinger Einstiegs auch heuer die anvisierten sechs Teams nicht zustandegekommen sind, liegt daran, dass aus den beiden Wiener Truppen in der neuen Saison fast erwartungsgemäß eine wurde.

Mit sieben Siegen war Andrea Dall in der Vorsaison jene UJZ'lerin mit den meisten Kampfgewinnen in der Bundesliga

 

In der vorläufigen Meldeliste finden sich zurzeit ausschließlich Samurai-Kämpferinnen, doch das muss nichts heißen, da die Hauptstädterinnen ihre erste Runde erst 2018 haben und wahrscheinlich noch alle personellen Entscheidungen offen halten wollen. Zu erwarten wäre zumindest eine neue Kooperation mit WAT Stadlau, doch der „Junior-Partner“ dieser Kooperation war schon vor der Premierensaison für Überraschungen gut gewesen.

 

Wer verpasst diesmal das Final Four?

 

Mit dem Ausstieg von Cafe+Co Wien 2 ist klar, dass es heuer jemand anderen auf dem Weg zum Final Four erwischen wird. Wirklich davor gefeit ist wohl niemand. Neben Wimpassing gegen UJZ findet mit Shiaido gegen Sanjindo Bischofshofen (26. Oktober) nur noch eine Begegnung in diesem Kalenderjahr statt. Dies ist unter anderem Schwierigkeiten bei der Koordination freier Termine sowie dem Vorhandensein von genügend Kampfrichtern geschuldet, was darauf hindeutet, dass die junge Liga die Phase der Kinderkrankheiten freilich noch nicht überwunden hat.

 

Eine Anpassung des Saisonrhythmus an das Kalenderjahr – so wie es in allen anderen österreichischen Judo-Liga der Fall ist – ist laut Ehrengruber ein präsenter Gedanke, war für eine Umsetzung heuer jedoch noch zu früh. Somit wird diese Saison wieder bis in den Juni hineinreichen. Die Termine aller weiteren Begegnungen sind noch offen. Sobald sie feststehen, werden sie bekanntgegeben.

 

 

Der ORF-Beitrag zum ersten Final Four: 


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