17. Jun

Das Glück des Peter Pfistermüller

2. Bundesliga: UJZ festigte mit einem 9:5-Heimsieg über Wattens den zweiten Tabellenplatz.

Die lieben Knie.

 

Peter Pfistermüller klagt ja öfters mal über Schmerzen in den Beinen, doch seit seinen Kämpfen gegen Stadlaus 150-kg-Bosnier Harun Sadikovic sind sie besonders schlimm. "Eigentlich wollte ich deshalb heute gar nicht antreten", verriet Pfistermüller. Weswegen er auch Markus Hintringer statt seiner einsetzen wollte. Eigentlich. Denn Hintringer stand versehentlich nicht auf der Kadermeldeliste drauf, weshalb er nicht abgewogen werden durfte.

 

Bitter für Pfistermüller, der somit selbst ran musste. "Ich habe schon überlegt, meine Partien kampflos abzugeben." Dann kam es allerdings anders: Der Wattener Trainer kam vor der Partie zum Mühlviertler Kämpfer-Coach und bat ihn, doch mit dem untergewichtigen Andreas Schenach vorsichtig zu verfahren, da dieser ein Knieproblem habe. Somit kämpfte Pfisti doch und warf den Wattener zweimal eben "vorsichtig".

 

Tirol bei den Leichten stark

 

Erwartungsgemäß war Wattens in den leichten Gewichtsklassen stark. Der Südtiroler Dauerbrenner Ivo Pasolli war bis 60 kg für Lukas Lindorfer zweimal ebenso wenig zu biegen wie der wieder reaktivierte 73er Severin Grassmair, an dem sich sowohl Mario Wiesinger als auch Martin Wess die Zähne ausbissen.

 

Bis 66 kg unterlag Zweit-Liga-Debütant Richard Pröll trotz Überlegenheit im Griff Christian Möllinger, welchen nach der Pause Kaly Camatta im Golden Score bezwang.

 

Gegen die mit zwei Vorarlbergern aufpolierten höheren Gewichtsklassen ließen Dominik Staltner, Christoph Hofer (je zwei Punkte), Wojtek Kanik und Wess wenig Zweifel aufkommen.



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