29. Sep

Gaßners Geduldsprobe

Samuel Gaßner hat das Zeug für eine Staatsmedaille, bloß gestartet ist er dort noch nie. Verletzungsbedingt auch heuer nicht.

Eine Schiene ziert derzeit das rechte Knie von Samuel Gaßner.

 

"Bei einem Bodenrandori im Trainingslager in St. Johann habe ich mir den Innenmeniskus eingerissen", schildert der 19-Jährige. Nach einem arthroskopischen Eingriff muss der Ottensheimer die Schiene nun sechs Wochen tragen. Seine Stimmung ist naturgemäß gedrückt. "Aber es gibt blödere Zeiten, um sich wehzutun", spielt er auf den kaum mehr vorhandenen Turnierkalender an.

 

Viel verpasse er nicht, doch die wenigen Events schmerzen dann doch. Insbesondere mit den Staatsmeisterschaften, die heuer für den 17. und 18. Oktober in Oberwart anvisiert werden, hat er noch eine Rechnung offen. "Ich habe nämlich noch nie eine Staats gekämpft", so der 73er. Im Vorjahr war er bereits nach Kufstein angereist gewesen, ehe ihn ein Magen-Darm-Virus über Nacht ein Bein stellte. Es hilft nichts, für ihn heiße es weiter warten, weiter in Geduld üben. Noch hat er ja einige Jahre vor sich.

 

Bitter ist für ihn ist auch, dass er um die U21-EM von 4. bis 6. November in Porec (Cro) umfällt, wenngleich freilich ungewiss ist, ob diese überhaupt stattfinden kann. "Dann muss ich halt nächstes Jahr Europameister werden", grinst er.

 

Damit das Knie noch ein wenig schneller wieder gut wird, durfte sich Gaßner zuletzt über einen Besuch seiner Freundin freuen. Die heißt Corallie Gilly und ist eine französische Judoka aus La Rochelle, einer Stadt an der Alantikküste. Alles für die Heilung eben.



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